Bei ADHS handelt sich um eine Störung, die im Kindesalter auftritt und sich bei über 50 % der späteren Erwachsenen noch in Symptomen zeigt.
Die Betroffenen leiden häufig an starker Unruhe, die sich durch körperliche Rastlosigkeit und Bewegungsunruhe und in vorschnellem, sprunghaften Verhalten zeigen kann. Andere Betroffene sind ehr verträumt und wirken nach außen eher teilnahmslos und desinteressiert.
Die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung ist bei allen immer beeinträchtigt. Dies kann sich vor allem bei eintönigen Arbeiten, aber auch beim Lesen und einfachen Zuhören störend auswirken. Viele Betroffene leiden an häufigen Stimmungsschwankungen, immer wiederkehrenden Erschöpfungszuständen und starken Selbstzweifeln.
Für die Auswahl der geeigneten Therapiemethode ist es entscheidend, wie stark sich jemand durch die beschriebenen Symptome beeinträchtigt fühlt.
Vor einer Behandlung müssen andere körperliche und seelische Erkrankungen ausgeschlossen werden.
Die Diagnosefindung braucht Zeit. Neben einer orientierenden Testuntersuchung stelle ich Fragen zur aktuellen Lebenssituation, zu bestehenden körperlichen und seelischen Erkrankungen sowie zur Biographie. Schulzeugnisse sind deshalb hilfreich, weil sich dort bereits Hinweise auf Konzentrationsstörungen finden lassen.
Ich behandle nach den schulmedizinischen Richtlinien für ADHS sowie klassisch homöopathisch und psychotherapeutisch.
© Inhalt Dr. Wolfgang Rietschel | München 2006
© Design Anne Ammann Grafik | Ulm 2006
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